Teufelskralle

Durch die Teufelskralle finden alle degenerativen, entzündlichen und schmerzhaften Erkrankungen des Gelenkapparates Linderung. Dazu gehören beispielsweise die Arthritis, chronische entzündliche  Polyarthritis, Rheuma, Hufrollenentzündung, und alle Arten von Arthrosen wie Spat oder Schale. Die Teufelskralle hat eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung und ist somit ein bewährtes Heilmittel bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Darüber hinaus fördert sie den Stoffwechsel und wirkt harntreibend und nierenanregend. Ob als reine Wurzel oder als Fertigpräparat, kann die Teufelskralle bei chronischen Erkrankungen als Kur gefüttert werden um eine Gewöhnung des Körpers zu vermeiden. Dabei sollte die Tagesdosis etwa 15g pro Pferd betragen und über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten gefüttert werden. Da die Teufelskralle auch die Uterusmuskulatur anregen kann, sollte sie nicht an Tragende Stuten verfüttert werden.

Ihren Namen hat die Teufelskralle von ihren verzweigten und knorrig geformten Armen. Ihre leuchtend roten Blüten blühen während der Regenzeit bis sich aus ihnen eine verholzende Frucht entwickelt, die mit Wiederhaken versehen ist und die Krallenform ausbildet. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Süden Afrikas bis sie – recht spät – auch in Europa eingeführt wurde.

Hinweis: Die Teufelskralle ist ein schmerzstillendes Mittel. Es besteht die Gefahr einer Überanstrengung, da Lahmheiten überdeckt werden können.


Botanischer Name: Harpagophytum procumbens

Familie: Pedaliengewächse

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, freie Zimtsäure, Flavonoide

Anwendung:  Bei Schmerzen im Bewegungsapparat, Schale, Spat, Arthrose und Arthritis, Muskelschmerzen, Neuralgien, Appetitlosigkeit, chronischen Entzündungen


Wirkungsweise:

  • choleretisch
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • appetitanregend
  • harntreibend
  • nierenanregend
Facebook Like

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.