Nachtkerze

Seit dem 18. Jahrhundert wird die Nachtkerze als Nahrungs- und Heilmittel genutzt. Nachtkerzenöl wird aus dem Samen der Nachtkerze, auch Oenothera biennis L. genannt, durch Pressung und Filtration gewonnen. Es ist bekannt für seine besonders positive Wirkung auf Haut und Fell von Pferden. Die reichlich enthaltene Gamma-Linolsäure muss dem Körper als essentielle Fettsäure über die Nahrung zugeführt werden. Sie trägt zu seidig glänzendem Fell sowie einem geschmeidigen Hautgefühl bei Pferden bei. In Zeiten des Fellwechsels wirkt sie unästhetischer Schuppenbildung entgegen. Zudem fördert Nachtkerzenöl ein schnelles Abheilen aufgeschürfter Hautstellen. Auf Druckstellen und Fellblessuren ist es eine wahre Wohltat für Pferde. Mit Nachtkerzenöl lassen sich auch Pferde behandeln, die am Sommerekzem leiden. Das häufig mit dieser Hautkrankheit verbunden Scheuern und Aufreiben der juckenden Hautstellen wird durch das Auftragen des Öls gemildert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Nachtkerzenöl seit über 300 Jahren ein bewährtes und beliebtes Naturheilmittel ist.

Die Nachtkerze verfügt über aufrechte Stängel an deren sich ihre Blätter länglich verkehrt anordnen. Sie wird bis zu einem Meter hoch und an der Spitze befinden sich ihre über zwei Zentimeter großen, schwefelgelben, duftenden Blüten, die sich meist erst am Abend öffnen.


Botanischer Name: Oenotherae oleum

Volksnamen: Sommerstern, Nachtstern, Abendblume

Familie: Nachtkerzengewächse

Inhaltsstoffe: Fettes Öl mit 60-80 % Linolsäure, 8-14 % y-Linolensäure

Anwendung:  Bei Druckstellen, Juckreiz, Hautschorf, Schuppen, trockener Haut oder Sommerekzem


Wirkungsweise:

  • entzündungshemmend
  • juckreizlindernd
  • immunmodelierend
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