Frauenmantel

Im Altertum galt der Frauenmantel geradezu als Wundermittel bei Beschwerden in den Wechseljahren, zur Regulierung des Hormonhaushaltes oder zur Stimulierung der Rosse. Er hat eine positive Wirkung bei Magen- und Darmstörungen, wirkt ausgleichend auf den gesamten Stoffwechsel und beruhigt bei Husten. Wie die Brennnessel auch, eignet sich bei dieser Pflanze die Durchführung einer Frühjahrskur. Äußerlich angewendet lindert der Frauenmantel Ekzeme und kann dabei helfen lästige Fliegen zu vertreiben.

Der Frauenmantel wird bis zu 40 Zentimeter hoch und zählt zu den Rosengewächsen. Seine Blätter sind langstielig und handförmig, an den Rändern fein gezahnt und leicht behaart. Die Blüten sind ebenfalls langstielig in Rispen angeordnet und unscheinbar blassgelb gefärbt. Am häufigsten ist der Frauenmantel auf Wiesen und Weiden, an Waldrändern oder an Bachläufen zu finden. Geerntet werden die frischen Blätter vor der Blütezeit.


Botanischer Name: Alchemilla vulgaris

Volksnamen: Taukraut, Perlkraut, Frauenhilf, Frauenrock

Familie: Rosengewächse

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, wenig ätherisches Öl

Anwendung: bei leichten Durchfällen, zur Geburtserleichterung, zur verbesserten Heilung der Geburtswege, bei Hauterkrankungen, Wunden und Geschwüren


Wirkungsweise:

  • zusammenziehend
  • blutreinigend
  • juckreizmildernd
Facebook Like

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.