Weisses Gold- Salze in der Pferdefütterung

Pferde haben bei täglicher Arbeit oder warmem Wetter einen zusätzlichen Mineralstoffbedarf, der durch Schweißverlust entsteht. Besonders Natrium, Kalium und Chlor gehen dabei verloren. Die Speicher dieser Elemente müssen dann wieder aufgefüllt werden. Schwitzt das Pferd nicht übermäßig, ist ein Mangel an Natrium, Kalium und Chlor relativ unwahrscheinlich, da das Pferd mit dem Grundfutter seinen Bedarf decken kann. Dabei gilt: Heu enthält viel Kaliums und Chlorid. In Melasse beispielsweise ist viel Kalium und Natrium enthalten.

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Fette in der Pferdefütterung

Zu den energieliefernden Grundnährstoffen, die das Pferd täglich benötigt, zählen neben den Kohlenhydraten auch die Fette. Sie bestehen aus Glycerin und einer oder mehreren Fettsäuren, sind Energieträger (Fette enthalten etwa doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate) und können vom Körper auch gespeichert werden. Ob wir sie als „Fette“ oder als „Öle“ bezeichnen, hängt davon ab, ob sie bei Raumtemperatur (20 °C) flüssig (Öl) oder fest (Fett) sind. 

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Leinsamen

Leinsamen nennt man die besonders fett- und proteinhaltigen Früchte des Flachs. Es gibt gelbe und braune Leinsamen. Dabei handelt es sich nicht um Getreide, sondern um Ölfrüchte. Mit 30% ist der Ölanteil der Frucht recht hoch. Außerdem enthält Leinsamen etwa 20% Proteine. Ernährungswissenschaftler halten die in Leinöl enthaltene Omega-3-Fettsäure Linolensäure für gesundheitsfördernd. Leinsamen sind außerdem ein natürlicher Lieferant für Selen und Vitamin E und sind heute fester Bestandteil von einigen Fertigfuttermitteln sowie von Mash, da die Proteine und Fettsäuren aus Leinsamen für Pferde sehr gut verwertbar sind. Vor dem Füttern werden die Samen meist geschrotet, um ihre harte Schale aufzubrechen und dadurch die Verdaulichkeit noch weiter zu steigern.

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Flohsamen (Psyllium)

Das Psyllium ist eine niedrig wachsende Pflanze, die in Indien und im Iran beheimatet ist und zu den Wegerichgewächsen, gehört, gewonnen. Interessant sind für die Nutzung in der Pferdefütterung ausschließlich die Samen dieser Pflanze, die sich in runden Kapseln entwickeln. Sie sind oval und braunglänzend. Sind sie reif, springen sie aus der Fruchtkapsel. Dieser Prozess sieht aus, als würden Flöhe hüpfen- daher der Name.
Schon vor mehr als 2000 Jahren wurden Flohsamen vor allem in Indien zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Doch auch europäische Ärzte haben in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Flohsamen zur Behandlung von Gicht, entzündeten Schleimhäuten oder zur Entgiftung des Körpers verwendet.

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Weißdorn

Weißdornblüten, auch bekannt als Crataegus monogyna, regen mit ihren aktiven Inhaltsstoffen das Herz-Kreislauf-System von Pferden an. Zu seinen Hauptinhaltsstoffen zählen Flavonoide, oligomere Procyanide, Triterpensäure, Amine, Phenolcarbonsäure und Cumarine. Diese tragen erheblich zu einer verbesserten Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr des Herzens bei. Zudem wirken Weißdornblüten regulierend auf den Herzrhythmus. Besonders für ältere Pferde ist eine Fütterung der Blüten in Form eines Aufgusses, der über die tägliche Futterration gegossen wird, sehr zu empfehlen. Durch seine regulierende und gefäßerweiternde Wirkkraft sind Weißdornblüten auch für Pferde, die an Hufrehe erkrankt sind, ideale Heilpflanzen. Besonders bei erhöhten Temperaturen in den Sommermonaten hilft Weißdorn, den Kreislauf stabil zu halten.

Der Weißdorn zeigt sich als Strauch oder kleiner Baum. Seine Äste sind mit spitzen Dornen versehen an denen dunkelgrüne, nach vorn dreilappige Blätter mit weißen Blüten ranken.

Da Weißdornblüten als Langzeit-Therapeutikum gegeben werden, ist eine Zugabe von mindestens sechs bis zwölf Wochen notwendig bis eine Wirkung erziehlt wird. Eine dauerhafte Zufütterung der Blüten ist in der Regel unbedenklich.


Botanischer Name: Crataegus monogyna

Volksnamen: Hagedorn, Zaundorn, Christdorn, Heckendorn

Familie: Kernobsgewächste, Rosengewächse

Inhaltsstoffe: Flavonoide, oligomere Procyanide, Triterpensäure, Amine, Phenolcarbonsäure, Cumarine

Anwendung: Bei Durchblutungsstörungen, Kreislaufproblemen, Hufrehe oder -rolle


Wirkungsweise:

  • Stärkung des Kreislaufs
  • Stärkung des Herzens
  • Blutdruckstabilisierend

Weißdorn