Was muss ich bei der Fütterung von Kräutern beachten?

Die Phytotherapie oder auch Pflanzenheilkunde wird schon seit Jahrtausenden vom Menschen praktiziert und gehört zu den ältesten Therapien medizinischer Art. Kräuter gehören damit zu den pflanzlichen Medikamenten. Ihre Wirkung ist allerdings nicht immer wissenschaftlich nachgewiesen. Doch genau dieser Aspekt ist auch bei der Fütterung von Kräutern an Pferde durchaus zu berücksichtigen. Was sollte ich als Pferdehalter also in jedem Fall wissen und beachten, wenn ich mich für die Fütterung von Kräutern oder Kräutermischungen entscheide?

Zu allererst einmal werden in der Pflanzenheilkunde nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile verwendet. Ganze Pflanzen enthalten immer verschiedene Inhalts-und Wirkstoffe, deren Gehalt sehr stark davon abhängt, unter welchen Bedingungen die einzelne Pflanze aufgewachsen ist. Klima, Standort und der Zeitpunkt der Ernte beeinflussen somit ebenso wie die Trocknung und die Lagerung die Wirksamkeit des Krautes.

more „Was muss ich bei der Fütterung von Kräutern beachten?“

Weisses Gold- Salze in der Pferdefütterung

Pferde haben bei täglicher Arbeit oder warmem Wetter einen zusätzlichen Mineralstoffbedarf, der durch Schweißverlust entsteht. Besonders Natrium, Kalium und Chlor gehen dabei verloren. Die Speicher dieser Elemente müssen dann wieder aufgefüllt werden. Schwitzt das Pferd nicht übermäßig, ist ein Mangel an Natrium, Kalium und Chlor relativ unwahrscheinlich, da das Pferd mit dem Grundfutter seinen Bedarf decken kann. Dabei gilt: Heu enthält viel Kaliums und Chlorid. In Melasse beispielsweise ist viel Kalium und Natrium enthalten.

more „Weisses Gold- Salze in der Pferdefütterung“

Botulismus- Schwere Erkrankung durch bakterielles Nervengift

Achten wir als Pferdebesitzer nicht ausreichend auf die Futterhygiene, kann das für unsere Pferde tödlich sein. Botulismus droht. Beispielsweise dann wenn ein toter Vogel oder eine Maus das Futter verunreinigt hat. Ganz besonders gefährlich sind solche Tierkadaver in Silage-Ballen. Hier herrscht für das Bakterium Clostridium botulinum genau das richtige Klima, damit es ein tödliches Nervengift produzieren kann. Dieses Gift ist stärker als Zyankali und verursacht beim Pferd eine Lähmung der Nerven, die meist fatal endet.

more „Botulismus- Schwere Erkrankung durch bakterielles Nervengift“

Die ordentliche 13- Tipps für die richtige Lagerung von Pferdefutter

Schimmel, Mäusekot, Futtermilben- Bei uns Menschen haben diese Dinge in der Speisekammer nichts zu suchen. Und auch für das Pferd sollten keine anderen Regeln gelten.  Dreck und Staub können Pferde ebenso krank machen wie uns. Mäuse- und Rattenkot sowie Tierkadaver führen zu dramatischen Erkrankungen, Feuchtigkeit lässt Pferdefutter verderben, Pilzbefall sorgt für Vergiftungen, Allergien und Lebererkrankungen. 

Damit es soweit nicht kommt, gehört zur Pferdehaltung ein durchdachtes Futtermanagement, das nicht nur die Rationsgestaltung sondern auch die korrekte und lösungsorientierte Lagerung berücksichtigt.

more „Die ordentliche 13- Tipps für die richtige Lagerung von Pferdefutter“

Fütterung von Spezialrassen: Arabische Pferde

Vollblutaraber oder auch Arabische Vollblüter (ox) sind Pferde, die in sämtlichen Abstammungslinien lückenlos nachweisbar von den arabischen Pferden der Beduinenzuchten der arabischen Halbinsel abstammen. Diese reingezogenen Pferde werden auch als asile Araberpferde bezeichnet. Ihre Zucht bewahrt Eigenschaften, die sich im Laufe einer jahrtausendealten Beduinentradition entwickelt haben. Zu diesen Eigenschaften gehören Sanftmut, Temperament, Leistungsbereitschaft, Rittigkeit, ein einwandfreier Charakter, Ausdauer und Schnelligkeit genau so wie Nervenstärke, Gesundheit und Langlebigkeit.

more „Fütterung von Spezialrassen: Arabische Pferde“

Tannine in der Esparsette- Freund oder Feind?

Die Esparsette ist eine Futterpflanze, die Schafen, Rindern, Ziegen und Pferden gefüttert wird. Ihre Eigenschaften habe ich schon HIER beschrieben. Ich selbst füttere meiner stoffwechselsensiblen, zu Kotwasser, starken Aufgasungen, Allergien und zu Fettansätzen neigenden Rheinländerstute seit eineinhalb Jahren neben Heu als Kraftfutter Esparsette. Mein Pferd findet immer deutlicher zu einem normalen Stoffwechsel zurück und durch die mit der Esparsettefütterung einhergehende Regulierung der Darmflora hat sich auch das Immunsystem positiv verändert: Infekte hatten wir seit Beginn der Fütterung keine mehr, während meine Stute vorher vor der kleinsten Umgebungsveränderung geschützt werden musste. Immunstärkende Spritzen vom Tierarzt waren das Einzige was half, wenn mal ein Transport anstand. Dass meine Stute auch immer direkt „Hier“ schrieh, wenn ein anderes Pferd hustete und ich dann auch behandeln musste, muss ich wohl nicht erwähnen. Kurzum: Vor eineinhalb Jahren fing ich an, ihr Esparsette zu füttern.

more „Tannine in der Esparsette- Freund oder Feind?“

Fütterung von Spezialrassen: Islandpferde

Islandpferde sind kleine, robuste Pferde, die nach ihrer Herkunftsinsel „Island“ benannt wurden. Obwohl sie mit 130-148 cm Stockmaß recht klein sind, können sie dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden. Eine Besonderheit der kleinen Pferde mit den wuscheligen Mähnen ist, dass sie neben Schritt, Trab und Galopp zwei weitere Gangarten beherrschen: den Tölt und den Pass. Islandpferde werden meist in Offenställen in Gruppen gehalten.

more „Fütterung von Spezialrassen: Islandpferde“

Fette in der Pferdefütterung

Zu den energieliefernden Grundnährstoffen, die das Pferd täglich benötigt, zählen neben den Kohlenhydraten auch die Fette. Sie bestehen aus Glycerin und einer oder mehreren Fettsäuren, sind Energieträger (Fette enthalten etwa doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate) und können vom Körper auch gespeichert werden. Ob wir sie als „Fette“ oder als „Öle“ bezeichnen, hängt davon ab, ob sie bei Raumtemperatur (20 °C) flüssig (Öl) oder fest (Fett) sind. 

more „Fette in der Pferdefütterung“

Leinsamen

Leinsamen nennt man die besonders fett- und proteinhaltigen Früchte des Flachs. Es gibt gelbe und braune Leinsamen. Dabei handelt es sich nicht um Getreide, sondern um Ölfrüchte. Mit 30% ist der Ölanteil der Frucht recht hoch. Außerdem enthält Leinsamen etwa 20% Proteine. Ernährungswissenschaftler halten die in Leinöl enthaltene Omega-3-Fettsäure Linolensäure für gesundheitsfördernd. Leinsamen sind außerdem ein natürlicher Lieferant für Selen und Vitamin E und sind heute fester Bestandteil von einigen Fertigfuttermitteln sowie von Mash, da die Proteine und Fettsäuren aus Leinsamen für Pferde sehr gut verwertbar sind. Vor dem Füttern werden die Samen meist geschrotet, um ihre harte Schale aufzubrechen und dadurch die Verdaulichkeit noch weiter zu steigern.

more „Leinsamen“

Offenstallhaltung: Wie vermeide ich Stress und Überfütterung?

Immer mehr Ställe entdecken die Gruppenhaltung von Pferden weil immer mehr Pferdebesitzer ihren Vierbeinern ein artgerechtes Leben mit Sozialkontakt und ständiger Bewegung ermöglichen möchten. In sogenannten „Offenställen“ wohnen dann mehrere Pferde in einer Gruppe zusammen. Eine große Schwierigkeit bei dieser Haltungsform ist die Fütterung- sollen doch alle Pferde stressfrei an ihr Futter kommen. So reichhaltig das Angebot an Offenställen heute ist, so unterschiedlich ist auch die Herangehensweise der einzelnen Stallbetreiber an das Thema „Pferdefütterung“. Wir haben hier einmal zusammen gefasst, welche Probleme es im Offenstall geben kann, worauf man bei der Stallwahl achten sollte und welche Lösungsansätze es gibt, den Pferden ein stressfreies Herdenleben ohne Magengeschwür, Fettsucht und Rehe ermöglichen.

more „Offenstallhaltung: Wie vermeide ich Stress und Überfütterung?“