Fütterung von Spezialrassen: Islandpferde

Islandpferde sind kleine, robuste Pferde, die nach ihrer Herkunftsinsel „Island“ benannt wurden. Obwohl sie mit 130-148 cm Stockmaß recht klein sind, können sie dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden. Eine Besonderheit der kleinen Pferde mit den wuscheligen Mähnen ist, dass sie neben Schritt, Trab und Galopp zwei weitere Gangarten beherrschen: den Tölt und den Pass. Islandpferde werden meist in Offenställen in Gruppen gehalten.

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Fette in der Pferdefütterung

Zu den energieliefernden Grundnährstoffen, die das Pferd täglich benötigt, zählen neben den Kohlenhydraten auch die Fette. Sie bestehen aus Glycerin und einer oder mehreren Fettsäuren, sind Energieträger (Fette enthalten etwa doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate) und können vom Körper auch gespeichert werden. Ob wir sie als „Fette“ oder als „Öle“ bezeichnen, hängt davon ab, ob sie bei Raumtemperatur (20 °C) flüssig (Öl) oder fest (Fett) sind. 

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Leinsamen

Leinsamen nennt man die besonders fett- und proteinhaltigen Früchte des Flachs. Es gibt gelbe und braune Leinsamen. Dabei handelt es sich nicht um Getreide, sondern um Ölfrüchte. Mit 30% ist der Ölanteil der Frucht recht hoch. Außerdem enthält Leinsamen etwa 20% Proteine. Ernährungswissenschaftler halten die in Leinöl enthaltene Omega-3-Fettsäure Linolensäure für gesundheitsfördernd. Leinsamen sind außerdem ein natürlicher Lieferant für Selen und Vitamin E und sind heute fester Bestandteil von einigen Fertigfuttermitteln sowie von Mash, da die Proteine und Fettsäuren aus Leinsamen für Pferde sehr gut verwertbar sind. Vor dem Füttern werden die Samen meist geschrotet, um ihre harte Schale aufzubrechen und dadurch die Verdaulichkeit noch weiter zu steigern.

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Offenstallhaltung: Wie vermeide ich Stress und Überfütterung?

Immer mehr Ställe entdecken die Gruppenhaltung von Pferden weil immer mehr Pferdebesitzer ihren Vierbeinern ein artgerechtes Leben mit Sozialkontakt und ständiger Bewegung ermöglichen möchten. In sogenannten „Offenställen“ wohnen dann mehrere Pferde in einer Gruppe zusammen. Eine große Schwierigkeit bei dieser Haltungsform ist die Fütterung- sollen doch alle Pferde stressfrei an ihr Futter kommen. So reichhaltig das Angebot an Offenställen heute ist, so unterschiedlich ist auch die Herangehensweise der einzelnen Stallbetreiber an das Thema „Pferdefütterung“. Wir haben hier einmal zusammen gefasst, welche Probleme es im Offenstall geben kann, worauf man bei der Stallwahl achten sollte und welche Lösungsansätze es gibt, den Pferden ein stressfreies Herdenleben ohne Magengeschwür, Fettsucht und Rehe ermöglichen.

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Druse: Hochansteckende Erkrankung der Lymphdrüsen

Die Druse (auch: Coryza contagiosa equorum oder Adenitis equorum) ist eine hochansteckende Pferdekrankheit Sie befällt die oberen Luftwege beim Pferd und wird durch das Bakterium Streptococcus equi (Strep. equi equi) verursacht. Nach 3 bis 14 Tagen Inkubationszeit verbreitet sich der Erreger über das Blut und die Lymphe. Druse ist nicht anzeige- oder meldepflichtig. Es werden bei Ausbruch der Erkrankung in einem Bestand keine amtlichen Maßnahmen zur Bekämpfung ergriffen. Ein vorausschauendes und durchdachtes Management der Krankheit im Stall ist jedoch aufgrund der extrem hohen Ansteckungsgefahr unerlässlich.

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Gefahr fürs Pferd bei sommerlichen Temperaturen: Sonnenbrand

Sonnenbrand ist uns Menschen als gefährliche Folge zu starker Sonneneinstrahlung bekannt. Gerade hellhäutige Menschen oder Menschen mit Pigmentflecken kennen die Problematik: Der unbeschwerte Tag am Strand kann nur gelingen, wenn ausreichend Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor unsere Haut vor dem Verbrennen schützt. Auch Leute, die im Freien arbeiten, schützen sich. Wie schnell passiert es uns Reitern im Stall, dass Arme und Gesicht rot werden, weil wir nicht daran gedacht haben, uns einzucremen?

Unsere modernen Pferdehaltungsformen werden immer artgerechter. Das bedeutet aber auch, dass die Pferde immer häufiger ganztägig draussen an der frischen Luft und damit auch in der Sonne stehen. Helle Abzeichen am Kopf und an den Beinen, rosa Pferdenüstern und umpigmentierte Haut z.B. bei hellen Farbzüchtungen (Cremellos, Perlinos, Schecken etc. Schimmel weniger, da ihre Haut meist stark pigmentiert ist) sind auch beim Pferd besonders anfällig für Sonnenbrand. Und auch beim Pferd muss größerer Schaden vermieden werden, indem die umpigmentierte Haut geschützt wird. more „Gefahr fürs Pferd bei sommerlichen Temperaturen: Sonnenbrand“

Fütterung von Spezialrassen: Iberische Pferderassen

Zu den iberischen Pferderassen gehören als bekannteste Vertreter der spanische PRE, Andalusier und der portugiesische Lusitano. Aber auch Cruzados- also „Mischlinge“- Berber, Lipizzaner, Kladruber, Knabstrupper, Menorquins, Paso Fino, Paso Peruano, Barockpintos, Hispano Araber und Friesen können von ihren Ansprüchen an die Fütterung dazu gezählt werden. Allen gemein ist, dass sie in ihren Herkunftsländern gerade in der Aufzucht eher auf karge Kost angewiesen sind. Das führt dazu, dass gerade diese Pferderassen mit dem besonders reichhaltigen Futterangebot in unseren Breitengraden nicht gut zurechtkommen.

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Basics für den Stallalltag: Was braucht mein Pferd auf der Wiese?

Die ausgiebige Weidehaltung, wie wir sie heute kennen, gibt es noch gar nicht so lange. Früher standen Pferde meist im Stall und mussten ansonsten arbeiten. Im Sommer konnten sich einige wenige über einen meist nur wenige Stunden dauernden Weideaufenthalt freuen. Klar gab es auch damals schon glückliche Pferde, die den ganzen Sommer auf der Wiese verbringen durften. Für die brauchte der Besitzer ein Halfter und einen Strick. Nichts weiter. Ganz anspruchsvolle Pferdebesitzer versahen das Halfter mit Fliegenfransen, damit die Augen der Pferde geschützt waren. Bei vielen Sportpferden wurden sicherheitshalber noch Gamaschen angelegt, um die empfindlichen Beine von besonders ausgelassenen Kandidaten zu schützen.

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Stoffwechselerkrankungen beim Pferd: RER

Zeigt das Pferd Muskelschmerz, Steifheit und Bewegungsunlust spricht der Mediziner von einer „Equinen Rhabdomyolyse“. Von dieser auch „Kreuzverschlag“ (auch Feiertagskrankeit) genannten Erkrankung haben die meisten Reiter schon gehört. Dieser tritt oft z.B. nach besonders starker Belastung oder zu hohen Kraftfuttergaben auf. Der Auslöser ist hier also eine Überforderung des Organismus. Folge einer solchen Überlastung ist eine starke Verhärtung der Muskulatur. Muskelzellen zerfallen. Das Pferd hat Schmerzen, Koliksymptome, oft auch eine höhere Atemfrequenz und der Puls steigt an.

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