So bleibt mein Pferd im Winter fit

Im Winter herrscht meist ein recht einheitliches Bild in deutschen Reitanlagen: Die empfindliche Grasnarbe der Weiden wird geschont und die Tiere verbringen die dunklen und kalten Monate im Stall oder auf Paddocks.  Auch Pferde in Offenstallhaltung, die aufgrund fehlender Infrastruktur nicht in einer Halle von ihren Besitzern geritten werden können, sind bei Schnee und Eis weniger ausgelastet. Die Tiere bewegen sich schlicht weniger- es drohen Übergewicht und Verdauungsprobleme wie Koliken oder Kotwasser. Wie sieht jetzt die optimale Fütterung unserer Pferde aus?

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Equine Infektiöse Anämie (EIA)

Gefährlicher Virus: Ansteckende Blutarmut der Einhufer

Die Infektiöse Anämie der Einhufer ist aufgrund der aktuellen im Bundesgebiet aufgetretenen Fälle in Reiterkreisen ein großes Thema und Schreckgespenst jedes Pferdebesitzers. Da ist von Einschläfern, monatelanger Quarantäne und strengen Vorschriften die Rede. Doch was genau bewirkt diese Erkrankung, weshalb ist sie meldepflichtig? Warum kann sie nicht behandelt werden und welchen Grund gibt es, dafür, dass jedes erkrankte Pferd getötet werden muss?

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Was muss ich bei der Fütterung von Kräutern beachten?

Die Phytotherapie oder auch Pflanzenheilkunde wird schon seit Jahrtausenden vom Menschen praktiziert und gehört zu den ältesten Therapien medizinischer Art. Kräuter gehören damit zu den pflanzlichen Medikamenten. Ihre Wirkung ist allerdings nicht immer wissenschaftlich nachgewiesen. Doch genau dieser Aspekt ist auch bei der Fütterung von Kräutern an Pferde durchaus zu berücksichtigen. Was sollte ich als Pferdehalter also in jedem Fall wissen und beachten, wenn ich mich für die Fütterung von Kräutern oder Kräutermischungen entscheide?

Zu allererst einmal werden in der Pflanzenheilkunde nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile verwendet. Ganze Pflanzen enthalten immer verschiedene Inhalts-und Wirkstoffe, deren Gehalt sehr stark davon abhängt, unter welchen Bedingungen die einzelne Pflanze aufgewachsen ist. Klima, Standort und der Zeitpunkt der Ernte beeinflussen somit ebenso wie die Trocknung und die Lagerung die Wirksamkeit des Krautes.

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Weisses Gold- Salze in der Pferdefütterung

Pferde haben bei täglicher Arbeit oder warmem Wetter einen zusätzlichen Mineralstoffbedarf, der durch Schweißverlust entsteht. Besonders Natrium, Kalium und Chlor gehen dabei verloren. Die Speicher dieser Elemente müssen dann wieder aufgefüllt werden. Schwitzt das Pferd nicht übermäßig, ist ein Mangel an Natrium, Kalium und Chlor relativ unwahrscheinlich, da das Pferd mit dem Grundfutter seinen Bedarf decken kann. Dabei gilt: Heu enthält viel Kaliums und Chlorid. In Melasse beispielsweise ist viel Kalium und Natrium enthalten.

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Botulismus- Schwere Erkrankung durch bakterielles Nervengift

Achten wir als Pferdebesitzer nicht ausreichend auf die Futterhygiene, kann das für unsere Pferde tödlich sein. Botulismus droht. Beispielsweise dann wenn ein toter Vogel oder eine Maus das Futter verunreinigt hat. Ganz besonders gefährlich sind solche Tierkadaver in Silage-Ballen. Hier herrscht für das Bakterium Clostridium botulinum genau das richtige Klima, damit es ein tödliches Nervengift produzieren kann. Dieses Gift ist stärker als Zyankali und verursacht beim Pferd eine Lähmung der Nerven, die meist fatal endet.

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Die ordentliche 13- Tipps für die richtige Lagerung von Pferdefutter

Schimmel, Mäusekot, Futtermilben- Bei uns Menschen haben diese Dinge in der Speisekammer nichts zu suchen. Und auch für das Pferd sollten keine anderen Regeln gelten.  Dreck und Staub können Pferde ebenso krank machen wie uns. Mäuse- und Rattenkot sowie Tierkadaver führen zu dramatischen Erkrankungen, Feuchtigkeit lässt Pferdefutter verderben, Pilzbefall sorgt für Vergiftungen, Allergien und Lebererkrankungen. 

Damit es soweit nicht kommt, gehört zur Pferdehaltung ein durchdachtes Futtermanagement, das nicht nur die Rationsgestaltung sondern auch die korrekte und lösungsorientierte Lagerung berücksichtigt.

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Fütterung von Spezialrassen: Arabische Pferde

Vollblutaraber oder auch Arabische Vollblüter (ox) sind Pferde, die in sämtlichen Abstammungslinien lückenlos nachweisbar von den arabischen Pferden der Beduinenzuchten der arabischen Halbinsel abstammen. Diese reingezogenen Pferde werden auch als asile Araberpferde bezeichnet. Ihre Zucht bewahrt Eigenschaften, die sich im Laufe einer jahrtausendealten Beduinentradition entwickelt haben. Zu diesen Eigenschaften gehören Sanftmut, Temperament, Leistungsbereitschaft, Rittigkeit, ein einwandfreier Charakter, Ausdauer und Schnelligkeit genau so wie Nervenstärke, Gesundheit und Langlebigkeit.

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Tannine in der Esparsette- Freund oder Feind?

Die Esparsette ist eine Futterpflanze, die Schafen, Rindern, Ziegen und Pferden gefüttert wird. Ihre Eigenschaften habe ich schon HIER beschrieben. Ich selbst füttere meiner stoffwechselsensiblen, zu Kotwasser, starken Aufgasungen, Allergien und zu Fettansätzen neigenden Rheinländerstute seit eineinhalb Jahren neben Heu als Kraftfutter Esparsette. Mein Pferd findet immer deutlicher zu einem normalen Stoffwechsel zurück und durch die mit der Esparsettefütterung einhergehende Regulierung der Darmflora hat sich auch das Immunsystem positiv verändert: Infekte hatten wir seit Beginn der Fütterung keine mehr, während meine Stute vorher vor der kleinsten Umgebungsveränderung geschützt werden musste. Immunstärkende Spritzen vom Tierarzt waren das Einzige was half, wenn mal ein Transport anstand. Dass meine Stute auch immer direkt „Hier“ schrieh, wenn ein anderes Pferd hustete und ich dann auch behandeln musste, muss ich wohl nicht erwähnen. Kurzum: Vor eineinhalb Jahren fing ich an, ihr Esparsette zu füttern.

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Chronisch obstruktive Bronchitis beim Pferd (Dämpfigkeit)

Pferde haben empfindliche Atemwege. Dadurch kommt es schnell zu Überreizungen in diesem Bereich und zu Atemwegserkrankungen. Ein Pferd das immer wieder und auch länger hustet, kann an einer Chronisch Obstruktiven Bronchitis (kurz COB) leiden. Spricht der Tierarzt von COB, meint er damit eine Erkrankung, die verschiedene Symptome zusammenfasst. COB wird meistens durch Staub, Gase (v.a. Ammoniak), Schimmelpilz-Sporen oder andere Fremdstoffe ausgelöst. Auch allergische Reaktionen können die Symptome der COB hervorrufen. Weiter können vorangegangene Virus-Infektionen oder auch eine Schwächung des Immunsystems durch Stoffwechselstörungen eine Erkrankung begünstigen. Außerdem ist es möglich, dass Pferde eine genetische Disposition für COB haben. COB geht mit Husten, Atemproblemen (vor allem beim Ausatmen, Atmen in die Flanke), einer verschleimten Lunge und einer verminderten Leistungsfähigkeit einher und führt im Endstadium zu einer chronischen Überblähung der Lungenbläschen- dem Lungenemphysem. Luft kann dann nur noch mit Hilfe der Bauchpresse aus der Lunge ausgepumpt werden. Durch den ständigen Einsatz der Bauchmuskulatur kommt es zur sogenanntem Dampfrinne. Dieses letzte Stadium der Erkrankung kennen viele Pferdebesitzer auch unter dem Begriff „Dämpfigkeit“.

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