Arnika

Seit dem 18. Jahrhundert wird Arnika zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Die Wirkung der Pflanze bei Beschwerden des Bewegungsapparates und der Muskulatur ist klinisch belegt. Die wirksamen Bestandteile der Pflanze, die vor allem antiseptisch, antibakteriell, antiarthritisch und entzündungshemmend wirken, finden sich in ihrer Blüte. Einige Bestandteile sind toxisch und können zu Vergiftungen führen, weswegen Arnika auch nicht innerlich angewendet werden sollte und die Verwendung so stattfinden sollte, dass das Pferd die Creme oder Tinktur nicht ablecken kann.

Bei einigen Pferden kann Arnika auch Kontaktallergien z.B. in Form von Juckreiz hervorrufen, weswegen immer erst an einer kleinen Hautstelle überprüft werden sollte, ob das Pferd die verwendete Salbe oder Tinktur auch verträgt.


Botanischer Name: Arnika montana

Familie: Korbblütler

Inhaltsstoffe: unter anderem ätherisches Öl, Flavonoide, Sesquiterpenlactone, Thymol

Anwendung:  nur äußerlich als Tinktur oder Umschlag, nicht auf Wunden auftragen und darauf achten, dass die Pferde nicht daran lecken können! Innerlich in homöopathischer Form als Globuli oder Tropfen schon in niedrigen Potenzen


Wirkungsweise:

  • entzündungshemmend
  • antispetisch
  • bei Muskelkater
  • bei Verstauchungen
  • bei Sehnenverletzungen
  • bei angelaufenen Sehnen
  • bei Gelenkproblemen wie z.B. Spat
  • bei Überanstrengung
  • bei Muskelverspannungen
  • bei Verletzungen aller Art ohne offene Wunden
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