Chronisch obstruktive Bronchitis beim Pferd (Dämpfigkeit)

Pferde haben empfindliche Atemwege. Dadurch kommt es schnell zu Überreizungen in diesem Bereich und zu Atemwegserkrankungen. Ein Pferd das immer wieder und auch länger hustet, kann an einer Chronisch Obstruktiven Bronchitis (kurz COB) leiden. Spricht der Tierarzt von COB, meint er damit eine Erkrankung, die verschiedene Symptome zusammenfasst. COB wird meistens durch Staub, Gase (v.a. Ammoniak), Schimmelpilz-Sporen oder andere Fremdstoffe ausgelöst. Auch allergische Reaktionen können die Symptome der COB hervorrufen. Weiter können vorangegangene Virus-Infektionen oder auch eine Schwächung des Immunsystems durch Stoffwechselstörungen eine Erkrankung begünstigen. Außerdem ist es möglich, dass Pferde eine genetische Disposition für COB haben. COB geht mit Husten, Atemproblemen (vor allem beim Ausatmen, Atmen in die Flanke), einer verschleimten Lunge und einer verminderten Leistungsfähigkeit einher und führt im Endstadium zu einer chronischen Überblähung der Lungenbläschen- dem Lungenemphysem. Luft kann dann nur noch mit Hilfe der Bauchpresse aus der Lunge ausgepumpt werden. Durch den ständigen Einsatz der Bauchmuskulatur kommt es zur sogenanntem Dampfrinne. Dieses letzte Stadium der Erkrankung kennen viele Pferdebesitzer auch unter dem Begriff „Dämpfigkeit“.

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Wie aussagekräftig sind Blutwerte in der Pferdefütterung?

In den sozialen Netzwerken taucht immer wieder die Frage auf: Wie kann ich eigentlich feststellen, ob mein Pferd optimal mit Nährstoffen versorgt ist? Wie erkenne ich Mangelzustände frühzeitig? Wie kann ich dafür sorgen, dass es meinem Pferd an nichts fehlt? Häufig lautet die Antwort: „Mach ein Blutbild“. Doch helfen Blutbilder tatsächlich, eine Unter- oder Überversorgung von Nährstoffen aufzudecken?

Sicher ist ein Blutbild sinnvoll, wenn das Pferd Krankheitssymptome zeigt, die sich nicht zweifelsfrei einer Erkrankung zuordnen lassen, oder wenn der Tierarzt einen Krankheitsverdacht bestätigen möchte. Viele Krankheiten lassen sich mithilfe eines Blutbildes erkennen, darunter auch Erkrankungen, die durch eine fehlerhafte Fütterung verursacht wurden. Doch wieviel Sinn macht die Blutprobe zur Analyse der Fütterung? Was kann hier wirklich festgestellt werden und welche Parameter führen mich eventuell sogar in die Irre?

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Konjunktivitis (Bindehautentzündung): Häufig unterschätzte Augenerkrankung

Sommerzeit- Insektenzeit. Häufig sind gerade auch jetzt die Augen unserer Pferde in Gefahr: Viele Insekten setzen sich an die Schleimhäute der Pferde und übertragen Keime, die zu Bindehautentzündungen führen können. Dabei entzündet sich die Bindehaut. Das ist die Schleimhaut, die die Innenseiten der Augenlider und einen Teil des Augapfels überzieht. Auch die Nickhaut ist Teil der Bindehaut. Ist das Auge gesund, sieht man von der im Normalfall blassrosa, glatt und glänzenden Bindehaut nicht viel. Man kann sie allerdings sehen, wenn man die Augenlieder des Pferdes mit den Fingern sanft aufspreizt.

Eine Bindehautentzündung ist für das Pferd schmerzhaft. Neben Insekten gibt es noch viele weitere mögliche Ursachen, warum sich die Bindehaut des Pferdeauges entzünden kann. Unbehandelt kann sich die Entzündung auch auf Hornhaut, Iris oder Knochen der Augenhöhle ausweiten. Im schlimmsten Fall droht, wenn nicht behandelt wird, das Erblinden des Pferdes. Eine Bindehautentzündung ist daher keine Bagatelle und sollte immer von einem Tierarzt behandelt werden.

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Fütterung von Spezialrassen: Islandpferde

Islandpferde sind kleine, robuste Pferde, die nach ihrer Herkunftsinsel „Island“ benannt wurden. Obwohl sie mit 130-148 cm Stockmaß recht klein sind, können sie dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden. Eine Besonderheit der kleinen Pferde mit den wuscheligen Mähnen ist, dass sie neben Schritt, Trab und Galopp zwei weitere Gangarten beherrschen: den Tölt und den Pass. Islandpferde werden meist in Offenställen in Gruppen gehalten.

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