Flohsamen (Psyllium)

Das Psyllium ist eine niedrig wachsende Pflanze, die in Indien und im Iran beheimatet ist und zu den Wegerichgewächsen, gehört, gewonnen. Interessant sind für die Nutzung in der Pferdefütterung ausschließlich die Samen dieser Pflanze, die sich in runden Kapseln entwickeln. Sie sind oval und braunglänzend. Sind sie reif, springen sie aus der Fruchtkapsel. Dieser Prozess sieht aus, als würden Flöhe hüpfen- daher der Name.
Schon vor mehr als 2000 Jahren wurden Flohsamen vor allem in Indien zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Doch auch europäische Ärzte haben in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Flohsamen zur Behandlung von Gicht, entzündeten Schleimhäuten oder zur Entgiftung des Körpers verwendet.

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Fütterung von Spezialrassen: Iberische Pferderassen

Zu den iberischen Pferderassen gehören als bekannteste Vertreter der spanische PRE, Andalusier und der portugiesische Lusitano. Aber auch Cruzados- also „Mischlinge“- Berber, Lipizzaner, Kladruber, Knabstrupper, Menorquins, Paso Fino, Paso Peruano, Barockpintos, Hispano Araber und Friesen können von ihren Ansprüchen an die Fütterung dazu gezählt werden. Allen gemein ist, dass sie in ihren Herkunftsländern gerade in der Aufzucht eher auf karge Kost angewiesen sind. Das führt dazu, dass gerade diese Pferderassen mit dem besonders reichhaltigen Futterangebot in unseren Breitengraden nicht gut zurechtkommen.

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Basics für den Stallalltag: Was braucht mein Pferd auf der Wiese?

Die ausgiebige Weidehaltung, wie wir sie heute kennen, gibt es noch gar nicht so lange. Früher standen Pferde meist im Stall und mussten ansonsten arbeiten. Im Sommer konnten sich einige wenige über einen meist nur wenige Stunden dauernden Weideaufenthalt freuen. Klar gab es auch damals schon glückliche Pferde, die den ganzen Sommer auf der Wiese verbringen durften. Für die brauchte der Besitzer ein Halfter und einen Strick. Nichts weiter. Ganz anspruchsvolle Pferdebesitzer versahen das Halfter mit Fliegenfransen, damit die Augen der Pferde geschützt waren. Bei vielen Sportpferden wurden sicherheitshalber noch Gamaschen angelegt, um die empfindlichen Beine von besonders ausgelassenen Kandidaten zu schützen.

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